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igb - Ingenieurgesellschaft Burgert mbH
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News

19.03.2012

Tiefgaragensanierung eines ca. 5 Jahre alten Bürogebäudes in Salzburg

Aufgrund eines unzureichenden Schutzes (CO2-Schutz) des Betons bei zu geringer Betonüberdeckung der Stahlbewehrung und der Ansammlung von Chloriden (Salze) infolge mangelhaft geplanter Entwässerungs- bzw. Verdunstungsrinnen wurde die Dauerhaftigkeit und die Standsicherheit der Tiefgarage herabsetzt. Bereits nach ca. 5 Jahren sind gravierende Schäden in der Stahlbetonkonstruktion vorhanden.

 

Unser sachverständiger Mitarbeiter, Herr Dipl.-Ing. (TU) Michael Bette, hat die sichtbaren Schäden karthographisch festgehalten und Konzepte für eine tiefgreifende Untersuchung erstellt. Die vertiefenden Untersuchungen haben den Schädigungsgrad und die Notwendigkeit sofortigen Handelns bestätigt. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse konnte eine exakte Leistungsbeschreibung erstellt werden. Eine lückenlose Überwachung der Sanierungsarbeiten garantiert eine Langlebigkeit der ertüchtigten Konstruktion und damit die langfristige Werthaltigkeit des Gebäudes.

 

29.02.2012

Brandverhalten von hochenergetisch gedämmten Fassaden
Etwa 90 % aller zum Einsatz kommenden Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bestehen aus Polystyrol (Styropor). Es handelt sich hierbei um geprüfte und zugelassene Systeme, welche als schwer entflammbar eingestuft sind. Schwer entflammbar bedeutet nicht unbrennbar. So kommt es immer wieder vor, dass durch Brandüberschlag (z. B. bei Küchenbränden) Polystyrol-gedämmte WDVS-Fassaden Feuer fangen und es hierbei zu massiven Fassadenbränden kommt, die sich über mehrere Stockwerke ausbreiten können. Daher ist es sehr wichtig, höchste Sorgfalt auf die Planung und Ausführung von hochenergetisch gedämmten Fassaden zu verwenden. Unser Mitarbeiter, Herr Dipl.-Ing. Architekt Patrick Strogulski, berät Planer als auch Bauherren in Fragen des baulichen Brandschutzes.

 

27.04.2011

Asbest - Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten (TRGS 519)

Arbeiten im Zusammenhang mit Asbest erfordern eine besondere Sachkunde und eine hohe Sensibilität. Unser Büro verfügt aufgrund einer Vielzahl von Projekten über die entsprechende Erfahrung.

 

Worin bestehen die Gesundheitsgefahren bei Asbest?

 

Es kann zu folgenden Krankheitsbildern kommen:

 

Die Latenzzeit beträgt bis zu 40 Jahren. Die Krankheiten nehmen i. d. R. einen tödlichen Verlauf.

 

Worin unterscheiden sich die Asbestprodukte?

  1. Schwach gebundene Asbestprodukte (Spritzasbest, leichte asbesthaltige Platten, Asbestpappen, Dichtungsschnüre) haben i. d. R. einen Asbestanteil von über 60 Gewichtsprozent und eine Rohdichte unter 1.000 kg/m³.
  2. Fest gebundene Asbestprodukte (Asbestzementprodukte) sind vorgefertigte, zementgebundene Erzeugnisse mit einem Asbestgehalt von i. d. R. unter 15 Gewichtsprozent und einer Rohdichte von mehr als 1.400 kg/m³.

 

Wann ist eine Asbestsanierung erforderlich?

Maßgebend für die Beurteilung der Dringlichkeit von Asbestsanierungen ist die "Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte in Gebäuden".

 

Wie ist die Vorgehensweise bei der Asbestsanierung?

Bei einer Asbestsanierung unterscheidet man bei den Sicherungsmaßnahmen drei Kategorien:

 

1.   Arbeiten mit geringer Exposition:

       -   max. 15.000 F/m³       [F = Fasern]

2.   Arbeiten geringen Umfangs:

       -   max. 2 Personen

       -   max. 4 Stunden

       -   max. 100.000 F/m³

            oder

       -    <100 m² AZ

 

Diese Kategorien geben auch die Art der evtl. vorzuhaltenden Personenschleusen vor.

 

Welche allgemeinen Vorsorgemaßnahmen sind zu treffen?

  1. Betroffene Arbeitsbereiche sind auf das notwendige Minimum zu beschränken.
  2. Arbeitsbereiche, in denen mit asbesthaltigen Gefahrstoffen umgegangen wird, sind von anderen Arbeitsbereichen deutlich abzutrennen, so dass nur die Personen den Schwarzbereich betreten, die dort Arbeiten und Aufgaben verrichten.
  3. Unbefugten ist das Betreten verboten.
  4. Arbeitsbereiche sind so anzulegen, dass eine Reinigung jederzeit möglich ist.
  5. Asbesthaltige Gefahrstoffe (dazu gehören alle Gegenstände, die im Schwarzbereich waren: PSA, Material, Werkzeug usw.) sind in geeigneten und gekennzeichneten Behältern zwischenzulagern und abzutransportieren.
  6. Ein ausreichender Unterdruck muss im Schwarzbereich aufrecht erhalten werden, sofern die Abschottung nicht staubdicht ausgeführt werden kann.

 

Schutzanzüge

Schutzanzüge sind geeignet, wenn sie nach der BGR 189 ausgewählt und mit CE gekennzeichnet sind. Hierfür sind Schutzanzüge der Kategorie III Typ 5 und bei Auftreten von Sprühnebel und Feuchtigkeit Typ 3-4 geeignet. Bei Arbeiten im Bereich von Spannung führenden elektrischen Teilen ist Mehrwegschutzkleidung unzulässig.

 

 

gez. Dipl.-Ing. (Univ.) Wolfgang Burgert

Sachkundiger gemäß TRGS 519 Anlage 3

 

 

 

 

09.02.2011

Gebäudesanierung - Arbeiten im kontaminierten Bereich. Welche Pflichten treffen den Bauherrn?

Der Auftraggeber ist lt. der neu gefassten TRGS 524 (Arbeiten im kontaminierten Bereich) gegenüber dem Auftragnehmer verpflichtet zu ermitteln, ob in den an ihn zur Bearbeitung übergebenen Materialien Gefahrstoffe enthalten sein können.

Verbreiteter als hinlänglich angenommen sind asbesthaltige Beschichtungen, Spachtelmassen und Putze. Sanierungsarbeiten können daher nur unter entsprechenden Schutzmaßnahmen durchgeführt werden, die einzeln und objektbezogen festzulegen sind. Als Grundlage zur Entscheidung, welche weiteren Maßnahmen erforderlich werden, ist es hier Aufgabe des Bauherrn zu veranlassen, dass Gebäude vor Abbruch, Umbau und Instandsetzung auf diese asbesthaltigen Materialien hin untersucht werden.

Der eingeschaltete Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator hat die Aufgabe, den Bauherrn auf seine Verpflichtungen hinzuweisen.

Dipl.-Ing. (Univ.) Wolfgang Burgert - Von der IHK für München und Oberbayern öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für "Arbeitsschutz im Hoch- und Tiefbau"

 

26.10.2010

DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Nachhaltigkeit wird immer mehr zum zentralen Thema in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Ökologische, ökonomische und soziokulturelle Gesichtspunkte rücken immer stärker in den Mittelpunkt, wenn es um das Planen, Bauen und Betreiben von Grundstücken geht. Das DGNB-Zertifizierungssystem steht für die Bewertung und Auszeichnung von nachhaltigen Gebäuden. Die DGNB hat sich als eine der weltweit führenden Organisationen im Bereich nachhaltiges Bauen etabliert. Ziel der Arbeit der DGNB ist es, nachhaltige und wirtschaftlich effizientes Bauen in Zukunft noch stärker zu fördern. Weitere Informationen über die DGNB und das DGNB-Zertifizierungssystem finden Sie auf der Website der Gesellschaft.

linkhttp://www.dgnb.de

 

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